Thomas Sterna   -   Videoinstallationen und Performances

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DER KOPF IST RUND Punkt Punkt punkt
03. - 28.12.2010, StadtGalerie Brixen/Galleria Civica Bressanone, Große Lauben 5 Portici Maggiori

Einzelausstellung



Raumtraum, Video

Radio Studio3 Bozen, Mp3

Pressetext
"DER KOPF IST RUND Punkt  Punkt  Punkt" ist die erste Einzelausstellung Thomas Sternas in Südtirol.
Sterna, geboren 1958 in Aschaffenburg, hat nach dem Studium der Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main von 1987 bis 1992 bei dem deutschen Stahl-Bildhauer Ansgar Nierhoff an der Kunstakademie in Mainz Bildhauerei studiert.
Im Rahmen eines Stipendiums für die Sommerakademie Salzburg lernte er 1991 die österreichische Videokünstlerin Vally Export kennen und beschäftigt sich seither mit den Grenzbereichen zwischen Skulptur, Performance und Video.
 
Ein gutes Beispiel für diese Vorgehensweise ist die Arbeit "tV-Raum" von 2003. Zusammen mit einem Ingenieur konstruierte Sterna bereits 1997 einen Raum, der sich, aufgehängt zwischen zwei Rädern mit über 4 Metern Durchmesser, um seine Längsachse dreht. In diesem Zimmer  führte Sterna seit 1998 verschiedene Aktionen durch.  Ende März 2003 zappte er sich
z.B. angeschnallt an einen Fernsehsessel für zwei Stunden durch das laufende Fernsehprogramm. Zwei Kameras dokumentierten das  von Außen nicht überprüfbare Geschehen. Der dabei entstandene Video ist in Kombination mit einem Modell des Orginal-Raumes in der Ausstellung in Brixen zu sehen.

Inhaltlich betrachtet sich Sterna als Neo-Dadaisten. Daher rührt auch der Titel der Ausstellung, der Francis Picabia huldigt, einem dem Dadaismus verpflichteten Zeitgenossen Pablo Picassos. "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." verkündete Picabia  in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
"Es ist mir wichtiger immer wieder neu Anlauf zu nehmen", sagt Sterna, "statt mich an irgendeine selbst gezimmerte Theorie zu ketten, auch wenn dies die Wiedererkennbarkeit der Arbeit erschwert."  
Was das heißt, verdeutlicht die auf der Einladung abgebildete Fotoarbeit "Rote Woge", die diesen Sommer in der Galerie Prisma in Bozen entstand.

Ausgestellte Arbeiten
1.  Zimmer mit Aussicht, 2008, Lambda Print auf Endura Photopapier (60 x 90 cm)
2.  tV-Raum, 2003 / 2009, Videoinstallation mit Modell, Looplänge: 4 Min. 30 Sek.
3.  Egogegoogego, 2002, Videoinstallation, Looplänge: 30 Min.
4.  Brunnenmann, 2002, Videoinstallation, Looplänge: 5 Min.
5.  Ihre Zukunft liegt uns am Herzen, 2010, zweiteilige Photoarbeit, Lambda Print auf Endura Photopapier (je 60 x 80 cm)
6.  Ohne Titel, 2009, Lambda Print auf Endura Photopapier (70 x 90 cm)
7.  Kopf-Tv, 1997, Videoskulptur, Looplänge:12 Min.
8.  73 - 75, 2009, Soundinstallation
9.  1 Meter über Normal Null, 2004, Videoinstallation, Looplänge: 8 Stunden
10. Ach, 2001, Lambda Print auf Endura Photopapier (je 60 x 80 cm)
11. Wie wir wurden was wir sind..., 2007, Video, Looplänge: 30 Min.
12. Rote Woge, 2010, Lambda Print auf Endura Photopapier (je 120 x 100 cm)
13. Raumtraum, 2010, Ortsbezogene Videoinstallation, Looplänge: 5 Min.


Einladung StadtGalerie Brixen, Pdf

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